Jeder Mensch lernt ständig, aber keineswegs nur das, was er möchte oder braucht. Der Ablauf der Lernabrufprozesse verläuft im Alter anders als in jungen Jahren. Dann sinkt die Dichte der Zellen, die Informationen transportieren. Wie kann man aber Lerninhalte selektieren, sodass man auch im Alter das lernt, was man möchte?
1. Bewegung
Körperliche Fitness beeinflusst auch die geistige Fitness – vor allem das logische Denken, die Merkfähigkeit von Wörtern und die Kombinationsgabe. Trotzdem ist es nicht sehr effektiv, einzelne Funktionen zu trainieren. Gerade wer sich schon in jungen Jahren sportlich betätigt hat, kann auch im Alter besser lernen.
2. Konzentration verbessern
Wenn ältere Menschen Gedächtnistraining und motorisches Training miteinander kombinieren, bestehen die besten Aussichten auf Lernerfolg. Gehirnjogging trainiert unterschiedliche Bereiche der Intelligenz, unabhängig vom Alter. Wer rätselt und knobelt, vergisst auch im Alter weniger als Untrainierte.
3. Gesunde Ernährung
Nahrung beeinflusst nicht nur unsere Stimmung, sie hat auch Auswirkungen auf die mentale Leistungsfähigkeit. Bestimmte Lebensmittel fördern die Gehirntätigkeit. Die Vitamine C, A und E wirken der Zellschädigung entgegen und sind in hoher Konzentration in frischem Obst enthalten. Wichtige Gehirn-Nährstoffe sind vor allem Lecithin, Antioxidantien, ungesättigte Fettsäuren, Aminosäuren, B-Vitamine, Glucose, Mineralien, Zink und Wasser. Es gibt auch die Möglichkeit, solche Stoffe in komprimierter Form, wie z.B. Tabletten von BrainEffect zu sich zu nehmen.
4. Begeisterung für Neues
Erwachsene lernen grundsätzlich anders als Kinder. Lernen durch Ausprobieren funktioniert bei ihnen viel schlechter. Wer im Alter ein Musikinstrument lernt, kann den Vorsprung gegenüber jemandem, der als Kind damit begonnen hat, nicht mehr aufholen, auch nicht mit intensivem Lernen. Denn um den Expertenstatus zu erreichen, wird eine Lerndauer von ungefähr 10 Jahren veranschlagt. Gut, wenn man als älterer Mensch das Thema Lernen in diesem Bereich locker sehen kann.
5. Selbstorganisation
Am Arbeitsplatz ist es fast überall notwendig, trotz Alterungsprozess dazu zu lernen. Disziplin und Bereitschaft, sich weiter zu entwickeln, spielen dabei eine bedeutende Rolle. Selbstorganisiertes Lernen ist extrem wichtig und fällt vielen von Natur aus schwer.
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