Senioren, die Gehhilfen benutzen, schämen sich oftmals dafür, obwohl dazu keine Veranlassung besteht. Eine Gehhilfe ist nämlich, wie der Name bereits sagt, nur eine Hilfe, die das Gehen leichter machen. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Gehhilfen, je nachdem für welchen Anlass sie benötigt wird.
In der Wohnung und zum Treppensteigen werden oft und gerne die Unterarmgehstützen verwendet. Diese umgangssprachlich auch Krücken genannten Gehhilfen werden in der Regel vom Arzt verschrieben.
Neben der richtigen Höheneinstellung sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Handgriffe nicht nur aus Plastik bestehen. Denn diese führen meist zwangsläufig zu schmerzhaften Blasen. Im Fachhandel gibt es Schaumstoffüberzüge für die Griffe, die vor allem bei längeren Strecken den Druck erheblich mindern. Alternativ oder ergänzend können dünne Sporthandschuhe eine sinnvolle Anschaffung darstellen.
Eine andere Form der Gehhilfe ist der Rollator. Er ist in zwei Varianten erhältlich: Bei der einen besteht der Rahmen aus Holz und ist eigentlich nur zum Gebrauch in Innenräumen gedacht. Die andere Form hat einen Aluminiumrahmen und kann universell eingesetzt werden.
Rollatoren unterstützen den Nutzer nicht nur beim Gehen selbst, sondern erleichtern beispielsweise auch den Einkauf oder das Tragen von Gegenständen innerhalb der Wohnung. Es gibt inzwischen nämlich zahlreiches Zubehör, wie etwa Körbe, die den Transport von Gegenständen bei gleichzeitig sicherer Gehhilfe ermöglichen.
Der große Vorteil der Rollatoren liegt darin, dass sie nie die Bodenhaftung verlieren und so selbst im Winter Halt geben. Gehhilfen erhalten Sie auf Rezept. Im Internet oder Sanitätsfachgeschäft bekommen Sie weitere Informationen und fachkundige Beratung zum Thema „Gehhilfen“.
Gute Webseiten zu dem Thema:
- Amazon.de
– Rollatoren bei kaufen
- Stiftung Warentest – Test von Rollatoren
- www.Rollatoren.eu – Rollator-Protal, Tests, Vergleiche usw.
Comments 2
Bewegung und frühe Mobilisation ist nicht nur für Senioren erheblich wichtig. Je schneller sie aus dem Krankenhaus z.B. nach einer Knie-TP mobil entlassen werden können, desto eher kann eine weitere Rehabilitationsmaßnahme in Angriff genommen werden. Mobilität ist für Senioren auch in den eigenen vier Wänden wichtig. Zudem erhöhen Gehhilfen wie z.B. Rollatoren die Sicherheit, wenn Senioren draußen unterwegs sind. Sie sind praktische Alltagshilfen.
Posted 04 Nov 2010 at 10:59 ¶Leider schämen sich viel zu viele ältere Mitmenschen mit einem Rollator in die Öffentlichkeit zu gehen. Viele sitzen lieber zu Hause, obwohl sie gerne vor die Tür möchten und wenn sie dann einkaufen gehen wird der komplette Einkauf an den Fahrradlenker gehängt, denn man muß sich ja irgendwo festhalten. So passieren übrigens eine Vielzahl von Unfällen. Fazit: Falscher Stolz unangemessen!
Posted 26 Feb 2011 at 13:46 ¶Trackbacks & Pingbacks 1
[...] an den Stock und Ratschläge, um Blasenbildung zu vermeiden. Mehr Informationen zum Thema Gehhilfen für die Wohnung haben wir in einem anderen Beitrag [...]
Post a Comment